Focke-Wulf Nachtjäger Ta 154 "Moskito"

Focke-Wulf Nachtjäger Ta 154
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Autor: Dietmar Hermann

Focke-Wulf Nachtjäger Ta 154 "Moskito"

Die Focke Wulf Ta 154 war das einzige Hochleistungsjagdflugzeug, das in Deuschland gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wegen des knapp gewordenen Aluminiums, mit Ausnahme des Fahrwerks, der beiden Motoren und sonstiger Kleinteile, komplett aus Holz gebaut wurde.
Auslöser für diese Entwicklung war die englische "De Havilland Mosquito" ebenfalls eine Holzkonstruktion, die auf Grund ihrer hohen Geschwindigkeit und Wendigkeit im Luftkampf äußerst erfolgreich war. Ab 1941 wurde sie als Aufklärer und 1942 bereits als Bomber und Nachtjäger eingesetzt. Trotz dieser Überlegenheit forderte das Reichsluftfahrtministerium (RLM) erst Ende 1942, und damit viel zu spät, den Bau eines deutschen Holzjägers, der ebenso erfolgreich sein sollte, wie sein englisches Vorbild. Mit der Entwicklung des Flugzeuges wurde die Focke-Wulf Flugzeugbau GmbH beauftragt, die daraufhin den Tag- und Nachtjäger "TA 154 Moskito" entwickelte und in nur sieben Monaten den ersten Prototypen, die V1, zum Fliegen brachte und zur Erprobung freigab. Flugtechnisch gesehen, entsprach das Flugzeug den Erwartungen, doch Probleme, wie z. B. mit dem Hydraulischen Fahrwerk und dem Waffensystem, mussten noch gelöst werden.
Als nach der groß angelegten Truppenerprobung durch das Erprobungskommando der Ta 154-Serienbau Mitte 1944 anlief, wurde das Baumuster durch das RLM abrupt gestoppt. Die Luftwaffenführung hatte sich somit für den Bau der Dornier Do 335 als Zerstörer und Nachtjäger entschieden, die aber bis Ende des Krieges ebenfalls nicht mehr zum Einsatz kam.

Geb., Format 21 x 28,5 cm, 216 Seiten mit 320 Abbildungen

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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 09. August 2007 in unseren Katalog aufgenommen.

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