Wilhelm Dege
Gefangen im arktischen Eis
Wettertrupp "Haudegen" – die letzte deutsche Arktisstation des Zweiten Weltkrieges
Dieses Buch erzählt die persönliche Geschichte von Wilhelm Dege, dem Leiter der letzten deutschen Wetterstation im Zweiten Weltkrieg, der mit seinen Männern in der Einsamkeit und Trostlosigkeit Spitzbergens noch weitere fünf Monate zurückblieb, als der Krieg im Mai 1945 in Europa endete.
Unter dem Codenamen "Haudegen" wurde im Winter 1944/1945 unter strengster Geheimhaltung in der Abgeschiedenheit Spitzbergens die Wetterstation errichtet. Während des Weltkrieges bauten Marine und Luftwaffe diese und andere Stationen in den entlegendsten arktischen Regionen auf - von Ostgrönland bis zum Franz-Josef-Land - um das für die deutschen Militäroperationen in Nordwesteuropa bedeutsame Wettergeschehen zu überwachen, Wetterdaten zu sammeln und weiterzuleiten.
Als das "Dritte Reich" zerschlagen wurde, blieben die Männer des Wettertrupps "Haudegen" ohne Verbindung zur Außenwelt in der Station zurück. Erst im September 1945 entsandten die Alliierten ein Schiff in den hohen Norden, um sie aus ihrer ungewollten Gefangenschaft zu befreien.
Wilhelm Deges Aufzeichnungen sind erstmals 1954 in unkommentierter Form erschienen. 1985 hatte Deges Sohn Eckart Gelegenheit, den Ort des Basislagers auf Spitzbergen aufzusuchen, wo es ihm gelang, das Tagebuch seines Vaters und andere Dokumente zu bergen. Für diese kommentierte Ausgabe hat Eckart Dege einen umfangreichen Anhang zusammengestellt, der nicht nur die Aufzeichnungen seines Vaters in neuer Weise erschließt, sondern auch die Nachkriegsschicksale der Mannschaft thematisiert.
Der Autor:
Wilhelm Dege wurde 1910 in Bochum geboren und verstarb am 21. Dezember 1979. Er studierte Geografie, Geologie und Vorgeschichte und war als Volksschullehrer in Münster tätig, bevor er 1940 Soldat wurde und wegen seiner Sprach- und Landeskenntnisse in Norwegen eingesetzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er seine Lehrertätigkeit wieder auf, blieb jedoch weiterhin der geografischen Forschung verbunden und wurde 1962 zum Professor für Heimat- und Volkskunde und Didaktik der Erdkunde an der Pädagogischen Akademie Dortmund berufen.
Geb., 425 Seiten mit ca. 40 Abb.
Gefangen im arktischen Eis
Wettertrupp "Haudegen" – die letzte deutsche Arktisstation des Zweiten Weltkrieges
Dieses Buch erzählt die persönliche Geschichte von Wilhelm Dege, dem Leiter der letzten deutschen Wetterstation im Zweiten Weltkrieg, der mit seinen Männern in der Einsamkeit und Trostlosigkeit Spitzbergens noch weitere fünf Monate zurückblieb, als der Krieg im Mai 1945 in Europa endete.
Unter dem Codenamen "Haudegen" wurde im Winter 1944/1945 unter strengster Geheimhaltung in der Abgeschiedenheit Spitzbergens die Wetterstation errichtet. Während des Weltkrieges bauten Marine und Luftwaffe diese und andere Stationen in den entlegendsten arktischen Regionen auf - von Ostgrönland bis zum Franz-Josef-Land - um das für die deutschen Militäroperationen in Nordwesteuropa bedeutsame Wettergeschehen zu überwachen, Wetterdaten zu sammeln und weiterzuleiten.
Als das "Dritte Reich" zerschlagen wurde, blieben die Männer des Wettertrupps "Haudegen" ohne Verbindung zur Außenwelt in der Station zurück. Erst im September 1945 entsandten die Alliierten ein Schiff in den hohen Norden, um sie aus ihrer ungewollten Gefangenschaft zu befreien.
Wilhelm Deges Aufzeichnungen sind erstmals 1954 in unkommentierter Form erschienen. 1985 hatte Deges Sohn Eckart Gelegenheit, den Ort des Basislagers auf Spitzbergen aufzusuchen, wo es ihm gelang, das Tagebuch seines Vaters und andere Dokumente zu bergen. Für diese kommentierte Ausgabe hat Eckart Dege einen umfangreichen Anhang zusammengestellt, der nicht nur die Aufzeichnungen seines Vaters in neuer Weise erschließt, sondern auch die Nachkriegsschicksale der Mannschaft thematisiert.
Der Autor:
Wilhelm Dege wurde 1910 in Bochum geboren und verstarb am 21. Dezember 1979. Er studierte Geografie, Geologie und Vorgeschichte und war als Volksschullehrer in Münster tätig, bevor er 1940 Soldat wurde und wegen seiner Sprach- und Landeskenntnisse in Norwegen eingesetzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er seine Lehrertätigkeit wieder auf, blieb jedoch weiterhin der geografischen Forschung verbunden und wurde 1962 zum Professor für Heimat- und Volkskunde und Didaktik der Erdkunde an der Pädagogischen Akademie Dortmund berufen.
Geb., 425 Seiten mit ca. 40 Abb.
Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 09. August 2007 in unseren Katalog aufgenommen.
