Kampf um die Festung Holland 1940
Der 5 Tage- Krieg
Nicht Holland war das Ziel des Westfeldzuges, sondern es galt Frankreich zu besetzen, das dem Deutschen Reich im September 1939 den Krieg erklärt hatte. Doch die Position der Nieder-
lande war alles andere als neutral. Sie waren darauf vorbereitet, ihr Territorium für die britischen Truppen zu öffnen. Das machte für die deutsche Wehrmacht deren Blitzkrieg gegen Holland im Mai 1945 unausweichlich. Mit einem Großeinsatz von Fallschirm- und Luftlandetruppen begann die Invasion, zuvor bereits hatten die legendären „Brandenburger" strategisch wichtige Brücken im Handstreich genommen. Gleichzeitig griff die deutsche 18. Armee mit Bodentruppen an. Nach zähen und verlustreichen Kämpfen kapitulierte die holländische Wehrmacht nach fünf Tagen am 14. Mai 1940. Das Buch ist besonders erhellend, weil sich ein niederländischer und ein deutscher Autor zusammengetan haben und die geschilderten Ereignisse jeweils aus niederländischer und deutscher Perspektive beleuchten.
Inhalt:
Vorwort
Der Kampf um die „Festung Holland"
Der deutsche Operationsplan und seine Änderung
Spionage durch V-Männer
Absichten und Aufgaben im Falle „Gelb"
Der Einsatzplan des deutschen Luftlande-Korps
Die niederländischen Verteidigungsmaßnahmen
Allgemeiner Überblick
Sprung in die „Festung Holland"
a) An der Ostgrenze - Brandenburger als Initialzündung
Die Brücke bei Berg
Die Brücke bei Obbicht
Die Brücke bei Born
Roosteren und die Brücke bei Maaseyck
Brandenburger gegen die Brücke von Roermond
Brandenburger gegen die Eisenbahnbrücke bei Buggenum
Die Brücken bei Venlo
Die Brücke bei Gennep
Angriffe der Brandenburger auf die Maas-Waal-Kanal-Brücken -
Die Brücke bei Heumen
Die Brücke bei Malden
Die Brücke bei Hatert
Die übrigen Brandenburger Einsätze
Die Brandenburger gegen die Straßensperre bei Didam
b) Einsatzplan der Fallschirmtruppe zum Sprung
in die „Festung Holland"
Der Angriff auf Rotterdam - Sprungeinsatz
auf dem Flugplatz Waalhaven
Niederländische Flieger im Abwehrkampf
Die Moerdijk-Brücken: Angriff und Verteidigung
Am Südende der Brücken
Die Verteidigung am Nordende der Brücken
Der Angriff auf Dordrecht am 10. Mai 1940
Die Angriffspläne der 22. Infanterie-Division
Kampf um den Flugplatz Ypenburg - Das Desaster der Ju 52
Der Kampf um Valkenburg
Niederländische Kampfaktionen bei Valkenburg
Einsätze im Kampfraum Ockenburg
Der Schlüsselpunkt Delft
Der Angriff des deutschen Heeres auf Holland
Bei der Heeresgruppe B
Die eingehenden Meldungen über erste Einsätze
Das X. Armeekorps mit dem Einsatz der 207. und 227. ID
Bei der 227. Infanterie-Division
Der erste Tag beim XXVI. Armeekorps
Die Brücke bei Heumen (Fortsetzung)
Die Maldenbrücke (Fortsetzung)
Die Brücke von Neerbosch
Der Kampf bei Mook
Der Angriff bei der 256. Infanterie-Division
Der Angriff des Infanterie-Regiments 481
Der Einsatz der 9. Panzer-Division am 10. und 11. 5. 1940
Der Kampf in der „Festung Holland"
Beim Führungsstab des Luftlande-Korps
Die holländischen Gegenangriffe bei Dordrecht
Die Kampfgruppe unter Generalleutnant Graf Sponeck
im Abwehrkampf
Der Einsatz der Heeresgruppe B
Die Lage am 11. 5. 1940 in der Beurteilung durch
die Heeresgruppe B
Die 1. Kavallerie-Division im Einsatz -
Der Kampf um den Totendamm von Kornwerderzand
Der Grebbeberg - das Niederländische Verdun
Aus dem KTB des X. AK
Vorpostenkämpfe zwischen Rhein und
Weg Wageningen-Rhenen
Der Kampf um den Brückenkopf Hoornwerk
Der Angriff auf den Grebbeberg
Die Lage der Verteidiger des Grebbeberges
Der Angriff auf De Klomp aus niederländischer Sicht
Der Angriff der 227. ID auf die Grebbelinie
Bei der Heeresgruppe B am 13. 5. 1940
„Rücksichtslose Verfolgung!"
Die Kämpfe um den Grebbeberg aus niederländischer Sicht
Abwehr in der Stopp-Linie
Die Entscheidung am Grebbeberg aus niederländischer Sicht
Der Tod von Major Landzaat
Die letzten Stunden: Der Kampf um den Gefechtsstand
des Infanterie-Regimentes 8
Letzter Einsatz in der Betuwelinie
Die Verfolgung des Gegners am 14. 5. 1940
Das XXVI. Armeekorps in der letzten Phase des Angriffs
Das Drama von Rotterdam
Ein General wird verwundet
Die letzten Befehle der Heeresgruppe B
für den Kampfraum Holland
Anlagen:
Die Heeresgruppe B
Truppen der Heeresgruppe B und des Luftlande-Korps
für den Kampf in der „Festung Holland"
Die niederländischen Streitkräfte
Die niederländischen Verluste
Die Verluste der Luftwaffe und des Luftlande-Korps
in der „Festung Holland"
Dankwort
Quellen- und Literaturverzeichnis
Karten:
Südfront „Festung Holland" am 10. Mai 1940
Südfront „Festung Holland" am 14. Mai 1940
Abkürzungsverzeichnis
Geb., 211 Seiten mit Abb
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