Meiser: Die Hölle von Tscherkassy

Meiser: Die Hölle von Tscherkassy
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Ein Kriegstagebuch von 1941 bis 1944

Anton Meisers Tagebuchaufzeichnungen schildern ungeschminkt die grauenvollen Kämpfe im Tscherkassy-Kessel aus der Sicht eines einfachen Landsers. Zunächst berichtet Meiser, wie er in den Kampfraum am Dnjepr gelangte und wie es zur Einkesselung kam. Ihren Höhepunkt finden die Tagebuchnotizen in der Schilderung der dramatischen Ereignisse beim Ausbruch, die der Autor als Fahnenjunker überlebte. Dieses Buch beschönigt nichts, sondern zeigt die ganze Brutalität des Krieges. Ein wichtiges Zeitzeugnis!

Geb., 384 Seiten mit Abb.

Inhalt:
Inhaltsverzeichnis VORWORT   
Auf dem Weg zur Hölle von Tscherkassy   
Der Hauptmann von Köpenick läßt grüßen   
Reitunterricht in der Normandie   
Ab nach Kamenka   
Der Jahreswechsel - Änderungen   
Panzerfäuste   
Neuer Drill und ein neues Entlausungsmittel  
Geschütze werden justiert    
Erneuter Stellungswechsel    
Ein Unglücksdorf   
In Lewanowka   
Großangriff der Russen    
Einigelung in Pastorskoje   
Marsch ins Einsatzgebiet   
Erster Einsatz   
Die Verpflegung   
Frontveränderung und Stellungswechsel
Die Schätze der Ouartiersleute   
Abwehrgefechte   
Läuse und allzu Menschliches   
Neue Russenangriffe    
Stellungswechsel nach Krukow   
Abkommandierung zum Lehrgang   
Kirowograd   
Zurück zur Truppe   
Wieder bei der Abteilung    
Andrusowka   
Ein irrsinniger VB-Einsatz    
Stezowka   
Chigirin   
Einfach vergessen   
Janowka   
Neue VB -Stelle   
Weihnachten in Janowka   
Eine Schandtat   
Inhaltsverzeichnis VORWORT    9
Auf dem Weg zur Hölle von Tscherkassy    11
Der Hauptmann von Köpenick läßt grüßen    12
Reitunterricht in der Normandie    25
Ab nach Kamenka    30
35 38 41 44 50 54 60 63 67 71 76 85 93 97 102 108 117 119 122 131 137 141
Der Jahreswechsel - Änderungen    145
Panzerfäuste    147
Neuer Drill und ein neues Entlausungsmittel    149
Geschütze werden justiert     152
Erneuter Stellungswechsel     157
Ein Unglücksdorf    164
In Lewanowka    167
Großangriff der Russen     179
Einigelung in Pastorskoje    188
Marsch ins Einsatzgebiet   
Erster Einsatz   
Die Verpflegung   
Frontveränderung und Stellungswechsel
Die Schätze der Ouartiersleute   
Abwehrgefechte   
Läuse und allzu Menschliches   
Neue Russenangriffe    
Stellungswechsel nach Krukow   
Abkommandierung zum Lehrgang   
Kirowograd   
Zurück zur Truppe   
Wieder bei der Abteilung    
Andrusowka   
Ein irrsinniger VB-Einsatz    
Stezowka   
Chigirin   
Einfach vergessen   
Janowka   
Neue VB -Stelle   
Weihnachten in Janowka   
Eine Schandtat   
Ein Spähtruppunternehmen   
Durchbruch - in den Kessel   
Im großen Kessel   
Nachhutgefechte   
Endlich Klarheit   
Als Kampfgruppe im Infanterieeinsatz    
Ein Mann mit Vorahnung   
Straßenkampf   
Auf verlorenem Posten   
Mut vor Königsthronen    
Himmelfahrtskommando   
Versprengt    
Die Brigade Wallonie   
Panzerabwehr   
Verheizt    
In Korsun   
Die Entscheidung   
Hinter-List    
Ausbruch aus dem Kessel   
Auf dem Weg zur HKL   
Heldenepos!   
Lemberg   
Dem Ende entgegen   
II. TEIL
VORWORT   
In Prag    
Neue Einsätze   
Im Westwall bei Bergzabern   
Mit Sonderauftrag in Berlin    
Ordonanzoffizier   
Westwallbunker bei Bergzabern    
Rückzug über den Rhein    
Hinhaltender Widerstand   
Kindersoldaten   
Letzte Absetzbewegungen   
Gefangennahme in Inzell   
Marsch in die Barbarei    
8. Mai: Bedingungslose Kapitulation   
Als "Kriegsverbrecher" in Kornwestheim    
Tagesablauf in einem Ami-KZ   
Umerziehungsversuche    
Entlassungen   
Neue Demütigungen   
VAE VICTIS - WEHE DEN BESIEGTEN   
Sonderbefehl   
ANHANG
I Russische Flugblätter   
II Dienstgrade    
III Militärische Fachausdrücke   
Nachtrag zur 2. Auflage
Ergänzung zu Seite 164 (Ein Unglücksdorf)
An der Seite 164 haben ehemalige SS-Offiziere des Btl. Narwa (Esten) - eine Teileinheit der SS-Div. Wiking - Anstoß genommen und mich sogar mehrfach bedroht (1998/99). Die Herren wollten mir einreden, daß es sich bei jenen Männern nur um russische Partisanen gehandelt haben könne, um "Stalins Fackelmänner", die dicht hinter der Front bei der Bevölkerung für Unruhe sorgen sollten, um so gegen deutsche Soldaten zu hetzen.
Hierzu stelle ich fest: Die betreffende Einheit trug Wehrmachtsuniform. Die Soldaten waren erkennbar Ausländer, Esten und Letten, wie der befehlende Offizier sagte. Russische Partisanen hätten bei der großen Überzahl meinen Begleiter und mich gewiß nicht geschont, zumal sie dabei auch eine beachtliche Beute gemacht hätten, nämlich 1 MG 42 mit etlicher gegurteter Munition, 2 MPs mit einigen gefüllten Magazinen, etliche Handgranaten, ein Zeissglas, zwei Pferde und den Schlitten!
25. August 2000
Anton Meiser

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