Von Manteuffel: Panzerkampf im Zweiten Weltkrieg

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Herausgegeben von Franz Kurowski
Lebenserinnerungen
Hasso von Manteuffel war einer unserer begnadeten Panzerführer, der als Berufssoldat und passionierter Reiter sehr früh mit der Panzertruppe in Kontakt trat und unter dem Schöpfer der Panzertruppe, dem späteren Generaloberst Guderian, die ersten Vorschriften für schnelle gepanzerte Truppen in die Tat umsetzte.
Zunächst als Kommandeur eines Schützen-Bataillons, sodann als Regiments- und Brigadekommandeur kämpfte er im Verband der 7. Panzer-Division - der berühmten "Gespenster-Division" Erwin Rommels - im Westen und Osten. Unter seiner Führung wurden große Erfolge erzielt. Mit einer Kampfgruppe setzte er bei Jachroma über den Moskwa-Wolga-Kanal und stand dicht vor Moskaus Toren.
Mit Übernahme der 7. Panzer-Division durch ihn begann die Zeit der großen Panzerraids in den Weiten der Sowjetunion. In Angriff und Verteidigung stand diese Division ihren Mann und war überall dort zu finden, wo es brannte. Hasso von Manteuffel führte sie von der Spitze.
Hier stellte er unter Beweis, daß seine während des Endkampfes um Afrika errungenen Erfolge, mit der ad hoc aufgestellten Division von Manteuffel im Nordabschnitt der Tunesienfront, keine Zufallserfolge waren.
Als er die 7. Panzer-Division verließ, um von Hitler persönlich mit der Führung der Panzergrenadier-Division "Großdeutschland" beauftragt zu werden, stellte Hasso von Manteuffel, inzwischen hoch ausgezeichnet, auch im Südabschnitt der Ostfront seine Qualitäten als Führer gepanzerter Großverbände unter Beweis. Die Abwehrschlachten in Rumänien mit Schwerpunkt Jassy trugen seine Handschrift. Division und Kommandeur wurden mehrfach im Wehrmachtsbericht genannt. Als 5O. deutscher Soldat wurde er mit den Schwertern zum Ritterkreuz mit Eichenlaub ausgezeichnet.
In der Ardennenoffensive führte Hasso von Manteuffel als jüngster Armeeoberbefehlshaber die 5. Panzerarmee, die an den Brennpunkten der Schlacht zum Einsatz kam. Hier errang er die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern. Er selbst anerkennt, daß es die Leistungen seiner Soldaten waren, ihre unbedingte Treue und Zuverlässigkeit, Kameradschaft und Heimatliebe, die diese Erfolge erzielten. Mit der 3. Panzerarmee kämpfte er bis Kriegsschluß im Osten. Auch hier stellte er sein überragendes Können und Wissen in den Dienst der Gemeinschaft.
In diesem Werk wird aber nicht nur die Persönlichkeit dieses hervorragenden Soldaten mit dem Goldenen Verwundetenabzeichen gewürdigt, sondern sowohl die 7. Panzer-Division, als auch die Panzergrenadier-Division ,,GD" vorgestellt. Aus der Feder des Generals werden die Taten und Einsätze beider Divisionen beschrieben. So erhält das Werk über einen der großen Panzerführer seine besondere Note dadurch, daß beide Divisionen in allen ihren Einsätzen dem Leser nahegebracht werden. Dem Werk sind 24 Fotoseiten mit 35 überwiegend großformatigen Fotos beigegeben, die sowohl von Manteuffel als auch seine Mitkämpfer zeigen.

Inhaltsverzeichnis
Kindheit und Jugend
Geburtstag und -ort - die Vaterstadt Berlin     7
Wie man Kadett wird - Was das Kadettenkorps mitgibt     8
Der Erste Weltkrieg     11
Die Lage in Deutschland     15
Das Parteiengezänk    18
Im Freikorps - Kavallerieoffizier in der Reichswehr     21

Zwischen zwei Kriegen als Offizier
Die Panzerwaffe der Theorie - Einflüsse Hindenburgs und
Ludendorfs auf uns junge Offiziere     23
Hitler unsere Hoffnung     27

Militärische Laufbahn von 1935 bis zum Ausbruch
des Zweiten Weltkrieges
Wie ich den Werdegang der Panzertruppe erlebte     33
Beim Aufbau der deutschen Panzertruppe     37
Auf der Panzertruppen-Schule II, Berlin-Krampnitz     43

Als Kommandeur im Ostfeldzug
Die Gespenster-Division in Frankreich     48
Der Rußlandfeldzug - Bis nach Wjasma     50
Moskau - Kiew - Leningrad?    58
„Schlußjagd" auf Moskau     62
Der Wendepunkt: Jachroma     65
Rückzug und Frost     69
Neuaufstellung in Frankreich     72

Der Kampf in Afrika
Warum der Brückenkopf Tunesien gehalten werden mußte     74
Deutsche Gegenaktionen     76
Der Wettlauf nach Tunis     79
Sonderaufträge in Afrika - Die Divison „Manteuffel"     82
Rommels Panzerraid nach Thala     86
Divison Manteuffel im Nordabschnitt     92

Meine zwei ersten Begegnungen mit Hitler
Ich erhalte die 7. Panzer-Division - wie der Krieg in
Rußland im Sommer 1943 aussah     98
Im Großraum Charkow     101
Raketentreffer - Kampf am mittleren Dnjepr     104
Gegenschlag bei Shitomir     107
Das Eichenlaub für Manteuffel     110
Ein folgenschwerer Entschluß     113
Bei der Panzergrenadier-Divison Großdeutschland
Warum Rumänien geschützt werden mußte - Wieder im
Führerhauptquartier     119
Zwischen Pruth und Moldau - Die Schwerter     123
Der Kampf im Nordabschnitt der Ostfront     126
Wieder in Rastenburg     130

Wie ich Hitler nach meinen Besuchen sah
Der erste Eindruck im Westen - Die Lage dort     136

Die Schlacht in den Ardennen
Hitlers Wunschdenken - Politische Ziele der Schlacht - Große oder Kleine Lösung der Offensive? - Sticht der letzte Trumpf?     143
Die Schlacht beginnt     158
Bei den deutschen Divisionen     163
Letzter Vorstoß der Panzer-Lehr-Division     170
Das Äußerste ist: Erreichen der Maas     174
Das Fazit der Schlacht     178

Vom Westen nach dem Osten
Armee zwischen Weichsel und Elbe     184
Westlich der Oder     189
Hitlers Tod     193

Nach einem verlorenen Krieg
Politische Missionen     196
Der Historiker von Manteuffel     199
Deutschlands Lage     202
Warschauer Pakt und NATO     204
Schlußwort     207
Anlage 1: Die 7. Panzer-Division - die „Gespenster-Division"     210
Anlage 2: Die Panzergrenadier-Divison „Großdeutschland"     229
Anlage3: Ritterkreuzträger der beiden Divisionen     253

Geb., 256 Seiten, 35 schwarz-weiß Fotos - 21 × 14,8 cm
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Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 18. Januar 2006 in unseren Katalog aufgenommen.

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