Reichelt, Julian
Ruhet in Frieden, Soldaten!.
Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten
* Brandheiß und topaktuell – das skandalöse Scheitern von Bundeswehr und Politik in Afghanistan
* Afghanistan-Experten berichten aus erster Hand, wovon die deutsche Öffentlichkeit nicht erfahren darf
* Mangelhafte Ausbildung, schlechte Ausrüstung: Wie die Soldaten im Stich gelassen werden
»Wir bauen hier keine Schulen, wir kämpfen um unser Leben.« So die Worte eines deutschen Soldaten in Afghanistan. Vorbei die Mär von der friedensstiftenden Mission am Hindukusch. Mangelhaft ausgerüstet, ungenügend auf den Kriegseinsatz vorbereitet, zu wenig Truppen für die erbitterten Gefechte mit den Taliban – diese Wahrheiten über die Bundeswehr wurden jahrelang vertuscht. Stattdessen wurden den Medien – und den Menschen in Deutschland – winkende, fröhliche Kinder, gebohrte Brunnen und neu gebaute Mädchenschulen präsentiert.
»Hier gilt die Straßenverkehrsordnung« ist auf einem Schild im deutschen Feldlager Kunduz zu lesen; nur eines von vielen Symbolen für die unzähligen bürokratischen Regeln, mit denen sich die Bundeswehr in Afghanistan jeden Tag herumschlagen muss. Die Folge: zutiefst verunsicherte und frustrierte Soldaten. Die beiden Journalisten Julian Reichelt und Jan Meyer schildern, wie ignorante Politiker und überforderte Generale jahrelang die Wahrheit über den Krieg in Afghanistan vertuschten.
Julian Reichelt, geboren 1980 in Hamburg, ist Chefreporter für die bundesweite Ausgabe der Bild. Seit über fünf Jahren bereist er die Krisen und Kriegsgebiete dieser Welt. Für seine Reportage über US-Fallschirmjäger wurde er 2008 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm bei Fackelträger das Buch »Kriegsreporter« (2009).
Jan Meyer, geboren 1968 in Göttingen, ist Korrespondent im Berliner Hauptstadtbüro der Bild. Zusammen mit Julian Reichelt recherchierte er die Hintergründe des Luftangriffs in Kunduz am 4. September 2009, die die Affäre um Oberst Klein mit ihren höchst politischen Folgen erst ins Rollen brachten.
Kart., Klappenbroschur, 224 Seiten, Format 14 x 21,5 cm
Ruhet in Frieden, Soldaten!.
Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten
* Brandheiß und topaktuell – das skandalöse Scheitern von Bundeswehr und Politik in Afghanistan
* Afghanistan-Experten berichten aus erster Hand, wovon die deutsche Öffentlichkeit nicht erfahren darf
* Mangelhafte Ausbildung, schlechte Ausrüstung: Wie die Soldaten im Stich gelassen werden
»Wir bauen hier keine Schulen, wir kämpfen um unser Leben.« So die Worte eines deutschen Soldaten in Afghanistan. Vorbei die Mär von der friedensstiftenden Mission am Hindukusch. Mangelhaft ausgerüstet, ungenügend auf den Kriegseinsatz vorbereitet, zu wenig Truppen für die erbitterten Gefechte mit den Taliban – diese Wahrheiten über die Bundeswehr wurden jahrelang vertuscht. Stattdessen wurden den Medien – und den Menschen in Deutschland – winkende, fröhliche Kinder, gebohrte Brunnen und neu gebaute Mädchenschulen präsentiert.
»Hier gilt die Straßenverkehrsordnung« ist auf einem Schild im deutschen Feldlager Kunduz zu lesen; nur eines von vielen Symbolen für die unzähligen bürokratischen Regeln, mit denen sich die Bundeswehr in Afghanistan jeden Tag herumschlagen muss. Die Folge: zutiefst verunsicherte und frustrierte Soldaten. Die beiden Journalisten Julian Reichelt und Jan Meyer schildern, wie ignorante Politiker und überforderte Generale jahrelang die Wahrheit über den Krieg in Afghanistan vertuschten.
Julian Reichelt, geboren 1980 in Hamburg, ist Chefreporter für die bundesweite Ausgabe der Bild. Seit über fünf Jahren bereist er die Krisen und Kriegsgebiete dieser Welt. Für seine Reportage über US-Fallschirmjäger wurde er 2008 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm bei Fackelträger das Buch »Kriegsreporter« (2009).
Jan Meyer, geboren 1968 in Göttingen, ist Korrespondent im Berliner Hauptstadtbüro der Bild. Zusammen mit Julian Reichelt recherchierte er die Hintergründe des Luftangriffs in Kunduz am 4. September 2009, die die Affäre um Oberst Klein mit ihren höchst politischen Folgen erst ins Rollen brachten.
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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 15. Juli 2010 in unseren Katalog aufgenommen.
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